Die "schalt dein Herz nicht" App

 

 

"Schalt dein Herz nicht App", das war der letzte Song in einem Stück, dass ich dieser Tage im Hamburger "Schmittchen" gesehen habe. "Amor läuft Amok" Liebe in Zeiten des Internets. Sehr zu empfehlen!

 

 

 

 

 

 

 

Laut einer gerade veröffentlichten Studie haben 38% schon einmal versucht ihren Smartphone-Konsum einzuschränken. Dass das digitale uns nicht immer gut tut scheint vielen Menschen also bewusst zu sein. Der Grund dafür liegt, so glaube ich, nicht einmal an den offenkundlien und nachgewiesenen Wirkungen. Dem tatsächlichen Zeitverlust für analoge, unmittelbare, spürbare Erfahrungen, oder der Schlafqualität, welche sich nach abendlicher Bildschirmzeit verschlechtert.

 

Als Körper- und Paartherappeutin stelle ich mir die Frage. Wie wirken sich die digitalen Medien auf unser Zusammensein aus? Und wie sollten wir damit umgehen um unsere Beziehungen gesund zu erhalten?

 

Ich glaube, die maßgebliche Wirkung, die wir zu bemängeln haben ist, dass mit der Nutzung von Handy, Tablet, Laptop und co. der direkte Kontakt mit den Menschen irritiert wird.

 

Jeder Mensch braucht Beziehungen, und in diesen Beziehungen ein gewisses Maß an Berührung, Intimität und auch Exklusivität. Das Tablet oder Smartphone im persönlichen Umfeld kann aber nun im intimsten Privatbereich, ganz plötzlich den Raum in die Öffentlichkeit erweitern. Plötzlich sind wir nicht mehr mit unserem Partner in einer Zweisamen Inneren Atmosphäre, sondern einer von uns beiden hat die Tür geöffnet für das Außen und die "ganze Welt" des Außens ist zugänglich. Wir müssen die Aufmerksamkeit teilen, wir werden aufgefordert nach "Außen" zu blicken, wir vergleichen uns, wir konfrontieren uns mit anderen Sichtweisen .... Wir werden in die Welt des Bewusstseins, die Welt der Erkenntnis gezogen, beißen quasi in den Apfel der Erkenntnis, verlieren aber in diesem Moment den Kontakt zu den unausgesprochenen unterbewussten Ebenen.

 

Ich bin ein Mensch der sehr viel Zeit mit dem "Innen", innerem Erleben, Berührung, unmittelbarem Kontakt und Zweisamkeit in der Beziehung braucht. Für mich hat dies beispielsweise dazu geführt, dass ich mit meinem Mann im letzten Jahr eine Auszeit genommen habe, bei der wir viel Zeit in unberührter Natur ohne Netz und an einsamen Orte in Zweisamkeit verbracht haben.

 

So drastische Schritte sind sicher nicht für jeden Menschen angebracht und schon gar nicht notwendig im Umgang mit den Medien. Was ich allerdings für notwendig halte ist es, sich in modernen Beziehungen  der Frage zu stellen: Wie kann der Medienkonsum so gestaltet werden, dass beide Bedürfnisse des Menschen Beachtung finden, die Öffnung in die Welt und die Vertiefung ins Innere.

 

Eines der Zentren im Körper, das in der Körpertherapie als Verbindende Kraft zwischen Bauch und Gehirn, also auch zwischen Geist und Körper, Außen und Innen... bekannt ist, ist das Herz.

 

Es gibt eine energetische Verbindung dieser 3 Bereiche und sie teilen eine Fähigkeit. Die der Wahrnehmung und der Weitergabe von Impulsen, Wissen, Weisheit. Sowohl im Gehirn, als auch im Bauch, und sogar im Herzen befinden sich Nervenzellen. Das Herz erzeugt seine Impulse selbst, das Nervensystem des Bauches schickt mehr Informationen an das Gehirn, als umgekehrt, und das Gehirn denkt und fühlt.

 

Nur eine starke Achse aus diesen drei Bereichen, schenkt uns die Fähigkeit nicht nur im Außen mit Informationen umzugehen, sondern sie im Inneren zu verarbeiten. Das Herz ist dabei die Verbindung.

 

Also ... schalt das Herz nicht app, sondern an!

 

 

Y         I          N

Kraft schöpfen im eigenen Potenzial

 

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ANNETT MAY

 

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